Lesebiografie
Seit ich mich erinnern kann, hat mir meine Mutter Geschichten vorgelesen. Das ging soweit, dass ich meine Lieblingsbücher sogar auswendig mitsprechen konnte. Da alle Familienmitglieder wussten, dass ich Bücher sehr mochte, bekam ich auch zu jedem Anlass, wie Geburtstag, Ostern oder Weihnachten welche.
Mein erstes eigenes Buch war ein riesiger Märchenband mit allen Märchen der Gebrüder Grimm. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die bekannten Märchen mit Prinzessinnen in meinen ersten Lebensjahren meine absoluten Lieblingsgeschichten waren.
In meiner frühesten Kindheit habe ich fast ausschließlich Fantasiegeschichten mit Prinzessinnen, Feen, Hexen und Zauberern gelesen. Doch im Laufe der Zeit veränderte sich mein Büchergeschmack.
In der Volksschule verschlang ich mit Begeisterung die Jugendkrimis „Die Knickerbockerbande“ von Thomas Brezina. Außerdem entwickelte ich ein Interesse für geschichtliche Themen, insbesondere das Leben der Kaiserin Elisabeth. Vielleicht ist das auch auf meine Vorliebe für Prinzessinnen in meinen ersten Lebensjahren zurückzuführen, obwohl ich mich später mehr für Fakten interessierte.
In meiner Hauptschulzeit waren meine absoluten Lieblingsbücher die „Gretchen Sackmeier-Trilogie“ und „Villa Henriette“, beides von Christine Nöstlinger. Aber ich las auch weiterhin geschichtliche Sachbücher über die Zeit der österreichischen Monarchie, aber auch über den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit.
Mein Leseverhalten veränderte sich im Lauf der Zeit immer wieder, so hatte ich meine Liebesgeschichten-Phase, in der ich „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell las, eine Zeit, in der ich eine Vorliebe für Fantasy-Geschichten wie „Krabat“ von Otfried Preußler hatte. Eine Zeitlang interessierte ich mich besonders für dramatische, aber wahre Schicksale.
Ich lese noch immer sehr gerne, meistens vor dem Schlafengehen, aber auch im Urlaub am Strand, oder an verregneten Nachmittagen. Meistens suche ich Bücher aufgrund von Empfehlungen von Freunden oder meinen Eltern aus, aber eigentlich bin ich nicht wählerisch.
Ich kann mich für viele Genres begeistern. In den letzten Jahren habe ich Biografien, wahre Begebenheiten, geschichtliche Sachbücher und Romane, Abenteuerromane, Fantasygeschichten sowie Liebesgeschichten und Komödien gelesen. Nur den klassischen Kriminalromanen mit Täter und Polizist kann ich nicht allzu viel abgewinnen.
Mein letztes Buch war die Biografie der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi. Besonders gefallen hat mir, wie einfach sie ihr Leben beschreibt, obwohl diese Frau einen Kampf gegen das ungerechte, die Frauen benachteiligende, iranische Justizwesen führt.
Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Patrick Süskinds „Parfum“, enttäuscht war ich jedoch vom Film. Auch wenn ein Film selten an die Qualität des Buches herankommt, war es in diesem Fall besonders schade, da einige Passagen, die dem Buch den eigentlichen Reiz gaben, im Film überhaupt nicht zur Geltung kamen.
Weil es ein so riesiges Angebot an interessanten Büchern gibt, finde ich die Entscheidung, welches ich als nächstes lesen soll, sehr schwierig. Momentan würde mich Daniel Kehlmanns „Vermessung der Welt“ sehr reizen.
Musical: Rebecca
Seit ich in der Hauptschule zum ersten Mal ein Musical gesehen habe, bin ich begeistert von dieser Art der Bühnenkunst. Weil das meine Mutter weiß, habe ich den Besuch im Musical Rebecca zum Geburtstag bekommen. Als Beitrag zum Kulturportfolio habe ich das Musical deshalb ausgewählt, um diesen wunderbaren Abend auch schriftlich festzuhalten.
1.1 Inhalt des Musicals
In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts lernt der Millionär Maxim de Winter in einem Hotel an der Cote d’Azur eine junge amerikanische Gesellschaftsdame kennen. Nach kurzer Zeit heiratet er sie und nimmt sie mit auf sein Anwesen Manderley.
Dort wird sie nicht sehr herzlich in Empfang genommen, da sich alles um Maxims verstorbene Frau Rebecca zu drehen scheint. Besonders die Haushälterin legt es darauf an, die neue Herrin bei jeder Gelegenheit mit dem Verlust durch Rebeccas Tod zu konfrontieren.
Sie spinnt eine Intrige, durch die Maxims neue Frau ein Kleid Rebeccas zu einem großen Maskenball trägt. Als Maxim das sieht, bekommt er einen Verzweiflungsanfall und die junge Ehefrau glaubt schon fast an ein Ende der Beziehung.
Am nächsten Tag wird jedoch Rebeccas Leiche im Meer gefunden, obwohl Maxim schon vor Monaten jemand anderen als seine Frau identifiziert hat. Er gesteht seiner zweiten Frau, dass sich Rebecca bei einem Streit das Genick gebrochen hat.
Nun steht Maxim natürlich unter Mordverdacht, doch seine Frau hält zu ihm und unterstützt ihn beim Mordprozess. Sie entwickelt ein bis jetzt unentdecktes Selbstvertrauen, übernimmt endlich die Herrschaft auf Manderley, die ihr zusteht und schafft es sogar, ihren geliebten Ehemann vom Verdacht zu befreien.
Obwohl die Liebe von Maxim und seiner Frau auf eine Probe gestellt worden ist, wird am Ende alles gut, nicht zuletzt wegen der rasanten Entwicklung der jungen Herrin.
1.2 Reflexion
Die Inszenierung des Stücks war wirklich unglaublich. Der absolute Höhepunkt war das Finale, bei dem die gesamte Bühne in echten Flammen aufging. Ich war mir im ersten Moment nicht einmal sicher, ob das Riesenfeuer überhaupt Teil der Vorstellung ist. Besonders in der Szene des Kostümballs waren die Kostüme wirklich atemberaubend. Die Lieder waren richtige „Ohrwürmer“, besonders weil sich gewisse Stücke immer wiederholten.
Sehr interessant war, dass die eigentliche Hauptperson, nicht wie anzunehmen, Maxims junge Frau, sondern die Haushälterin war, die richtiggehend besessen von ihrer früheren Herrin Rebecca ist. Sie hält die Geschichte in Bewegung, da sie immer wieder auf Rebecca zu sprechen kommt, die wie ein Geist, irgendwie immer anwesend ist, ohne jemals da zu sein.
Ansonsten war die Handlung sehr einfach zu verfolgen, eben eine richtige Liebesgeschichte mit diversen Verwirrungen und einem Happy End. Ich fand die ganze Vorstellung überaus unterhaltend und würde mir Rebecca jederzeit wieder ansehen.
Reisebericht: Baltikum
Im letzten Sommer erzählte mir meine Tante von einer Rundreise nach Litauen, Lettland und Estland, die sie machen wollte. Da ich mich sehr begeistert zeigte, bot sie mir an, sie zu begleiten. Diesem Vorschlag stimmte ich mit großer Freude zu.
Zwei Monate später saßen wir schon im Flugzeug von Wien nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens.
1.3
Litauen
Nach unserer Ankunft machten wir einen Stadtrundgang in der wunderschönen, im Jugendstil erbauten Altstadt von Vilnius. Unter anderem besichtigten wir eine orthodoxe Kirche und die barocke St. Anna Kirche. Eine berühmte Sehenswürdigkeit war auch das „Tor der Morgenröte“, der älteste noch erhaltene Teil der Stadtmauer.
Am nächsten Tag stand ein Ausflug zur Wasserburg Trakai auf dem Programm. Ich war begeistert von der verwunschen aussehenden, mitten auf einem See erbauten Festung.
Als wir an unserem letzten Tag in Litauen mit der Fähre auf die Kurischen Nehrung fuhren, bekamen wir die größten Sanddünen Europas zu sehen. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie Dünen in Nordeuropa aussehen sollten. Im Dorf Nida, auf der Kurischen Nehrung, wo auch Thomas Mann einige Zeit gelebt hatte, entdeckte man überall winzige, aber entzückende, für Litauen typische Fischerhäu schen aus Holz. In einem befand sich ein Bernsteinmuseum, in dem wir einige Zeit verbrachten.
Am frühen Abend machten wir noch einen Halt in Klaipeda, einer anderen an der Ostsee gelegenen Stadt, bevor wir mit dem Bus nach Lettland weiterfuhren.
1.4 Lettland
In Riga hatten wir eine geführte Stadtbesichtigung, bei der wir auch beim sehr schön restaurierten Schwarzhäupterhaus vorbeikamen. In der Altstadt konnte man noch große Teile der erhaltenen Stadtmauern bewundern.
1.5 Estland
Unser erster Stopp in Estland war in Pärnu, einem Kurort an der Ostsee. Dort hatten wir ein paar Stunden Zeit, die wir nutzten, um am Strand spazieren zu gehen.
Unseren letzten Aufenthalt dieser Reise verbrachten wir in Tallin, der Hauptstadt Estlands. Sie ist mit Abstand die größte Stadt, die wir besuchten, mit den meisten wieder hergerichteten Gebäuden. Auch hier gibt es eine Stadtmauer, die jedoch noch fast ganz erhalten ist. An unserem letzten Tag bummelten wir durch die Altstadt Tallins, die für die vielen kleinen Handwerkstätten berühmt ist, tranken einen Kaffee am Stadtplatz und bewunderten das wunderschöne Barockschloss der Zarin Katharina.
Als wir die Heimreise antraten, hatten wir eine aufregende Woche in drei beeindruckenden Ländern verbracht.
1.6 Reflexion
Durch das Gespräch mit den Reiseleitern, aber auch anderen Einheimischen, wurde uns bewusst, dass trotz der Zugehörigkeit zur EU und der Unabhängigkeit die Wunden aus der Zeit der Sowjetunion noch immer nicht ganz verheilt sind. Wenn von Russen die Rede ist, ist das für die meisten Bewohner dieser Länder noch immer ein wunder Punkt, und die Angst, dass die Unabhängigkeit durch Russland wieder gefährdet sein könnte, schwindet erst nach und nach.
Ich hatte vor dieser Reise keine Ahnung von diesem Teil Europas und hatte mir das Baltikum viel „rückständiger“ und ärmer vorgestellt. Deshalb war ich sehr erstaunt, wie schön die alten Teile der Städte restauriert, und die neuen Stadtviertel gepflegt waren.
Dennoch konnte man die Armut in den vielen Dörfern, die wir mit dem Bus durchquerten, noch immer deutlich sehen. Denn in den ländlichen Gebieten, in die kein Geld durch Tourismus und EU-Förderungen kommt, kann man noch immer einen deutlichen Unterschied zu einem Land wie Österreich sehen.
Trotzdem merkte man, dass die Bewohner sehr positiv eingestellt waren, und sich in den nächsten Jahren noch eine starke Verbesserung in ihrem Lebensstandard erwarten.
Roman: „Alles ist erleuchtet“
Ich habe mich aufgrund des Klappentextes entschieden, diesen Roman zu lesen. Er wurde beschrieben als Suche eines Amerikaners, nach der Helferin seiner Vorfahren im zweiten Weltkrieg. Als ich jedoch zu lesen begann, entpuppte sich die Geschichte viel eher als Verarbeitung, lange verdrängter Geschehnisse. Ich würde das Buch sofort wieder lesen, auch wenn es nicht das war, was ich erwartete.
1.7 Inhalt des Romans
Der Roman spielt in der Ukraine und beginnt damit, dass der amerikanische jüdischstämmige Autor Jonathan Safran Foer nach Odessa fährt, um in dem ehemaligen Schtetl Trachimbrod nach der Frau zu suchen, die seinen Großvater vor den Nazis gerettet hat.
Er beginnt seine Suche mit dem jungen Dolmetscher Alex und seinem fast 80-jährigen Großvater, dem Fahrer.
Zunächst bleibt die kleine Reisegruppe erfolglos, nach einigen Tagen treffen sie jedoch die sehr arme, aber gastfreundliche Lista.
Sie erzählt ihnen, dass von Trachimbrod nichts mehr übrig ist, da es im Krieg von den Deutschen vollständig zerstört worden ist. Sie sei heute die einzige Überlebende. Zusammen machen sie sich auf den Weg zum ehemaligen Ortsplatz des Schtetls, auf dem sich ein Denkmal für die 1.204, 1945 getöteten Menschen befindet.
Lista überlässt Jonathan, Alex und seinem Großvater eine Schachtel mit alten Fotos, die sie sich gemeinsam ansehen.
Sie entdecken ein Bild von Alex Großvater mit seiner Frau Anna. Daraufhin erzählt der Großvater, dass er ursprünglich auch aus Trachmibrod stamme und das Massaker auf dem Ortsplatz miterlebt habe.
Der beste Freund von ihm und seiner Frau war Herschel, ein Jude. Herschel lebte sehr zurückgezogen, hatte keine Familie und auch keine anderen Freunde.
1945 wurden alle Bewohner Trachimbrods gefragt, ob sie einen Juden nennen konnten, taten sie das nicht, wurden sie und ihre Familien erschossen.
Als Alex Großvater an die Reihe kam, war nur noch Herschel übrig, von dem keiner wusste, dass er jüdisch war, da er wenig Kontakt zu anderen Menschen pflegte.
Um seine Familie zu schützen, lieferte der Großvater seinen besten Freund aus, der daraufhin zu den anderen in die Synagoge gesperrt wurde, als die Deutschen diese anzündeten. Da Jonathan nun zumindest einiges über Trachimbrod herausgefunden hatte, kehrte er nach Amerika zurück.
Dort schreibt er einen Roman, den er Kapitel für Kapitel zu Alex in die Ukraine schickt.
Alex schreibt ihm regelmäßig zurück und bekundet, dass er sich Sorgen um seinen Großvater mache, dessen Gesundheitszustand sich laufend verschlechtere.
Eines Tages erhält Jonathan ein Schreiben, in dem Alex ihm mitteilt, dass sich sein Großvater die Pulsadern aufgeschlitzt habe.
1.8 Reflexion
Ich empfand die Geschichte zeitweise sehr bedrückend, denn man kann sich die Ausweglosigkeit der Menschen gut vorstellen.
Was mir aber gefallen hat, war, dass gleichzeitig erzählt wurde, was Jonathan, Alex und sein Großvater erlebt hatten, aber man auch die Erlebnisse von Jonathans Vorfahren mitverfolgen konnte. Außerdem waren zwischendurch immer wieder die Briefe von Jonathan und Alex zu lesen.
Durch diesen Aufbau haben sich drei Geschichten zuerst parallel, dann aber zu einer großen zusammen entwickelt. Wenn es auch am Anfang nicht immer ganz leicht war, zu verstehen, wer gerade was erlebt, machte das den Roman in meinen Augen sehr spannend.
Auch das Ende hatte etwas Besonderes, obwohl es sehr traurig war, aber ich fand die Tatsache, dass der Großvater, obwohl er über 40 Jahre ein normales Leben geführt hatte, seine Entscheidung noch immer nicht verkraftet hatte, sehr bewegend.
Der Autor Jonathan Safran Foer
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Es war zwar kein Buch, das ich auf einmal auslesen hätte können, trotzdem hat es mir sehr zugesagt.
Biografie: Shirin Ebadi
Diese Biografie ist mein Lieblingsbeitrag in diesem Kulturportfolio. Ich war wirklich begeistert von der in diesem Buch geschilderten Persönlichkeit. Am liebsten würde ich jedem davon erzählen, dieses Portfolio ist zumindest eine kleine Möglichkeit dafür.
1.9 Shirin Ebadis Leben und Wirken
Shirin Ebadi war die erste Richterin im Iran, nachdem sie 1969 ihr Studium in Rechtswissenschaften erfolgreich beendet hatte.
Nach der Islamischen Revolution war sie gezwungen ihr Amt niederzulegen, arbeitete zunächst einige Zeit als Sekretärin beim Gerichtshof, entschloss sich dann aber als Anwältin zu arbeiten.
Sie setzt sich für die Verbesserung der Rechte der Frauen und Kinder im öffentlichen Leben auf Basis der Menschenrechte im islamisch geführten Staat Iran ein. Sie arbeitet auch gegen Missdeutung der Scharia, aufgrund der immer noch Frauen ungerechter Weise zu harten Strafen verurteilt werden.
Sie übernimmt Fälle von Menschen, die mit der Justiz der islamistischen Macht im Iran in Konflikt geraten sind, und versteht sich dabei selber als demokratische Frau moslemischen Glaubens.
Sie bekam als erste Muslimin den Friedensnobelpreis, bei dessen Entgegennahme sie zum Beispiel kein Kopftuch trug, um zu signalisieren, dass in Europa jede Frau selbst entscheiden kann, ob sie ihr Haar bedeckt oder nicht.
2006 wurde sie bei einer Demonstration für die Menschenrechte festgenommen, jedoch zwei Tage später wieder freigelassen. Sie wehrte sich mit rechtlichen Mitteln gegen diese juristisch nicht einwandfreie Methode unbequeme Staatsbürger zu behindern.
Außerdem ist Shirin Ebadi mit einem Ingenieur verheiratet und hat zwei Töchter.
Zitat: “Lasst uns geduldig sein, denn wir haben keine andere Wahl.“
Reflexion
Ich war richtig beeindruckt, als ich die Lebensgeschichte dieser Frau gelesen hatte. Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn es mehrere solche Menschen mit Zivilcourage geben würde, die auch aktiv für das, was sie denken, einstehen, und auch wirklich etwas bewegen.
Was mich am meisten gefreut hat war, dass sie auch richtige Erfolge zu verzeichnen hat. Denn was bringen uns Helden, die zwar für eine gute Sache kämpfen, aber doch nie gewinnen? Das ist hier etwas anderes, denn Shirin Ebadi konnte schon vielen ihrer Mandanten helfen, und wird das auch in Zukunft noch tun.
Außerdem gefällt mir, dass sie trotz vieler politischer Missstände im Iran noch immer mit Stolz dazu steht, Iranerin zu sein. Deshalb ist sie auch in der Lage, mit dem was sie sagt, die Menschen zu erreichen, weil sie eine von ihnen ist.
Trotz aller öffentlichen Tätigkeiten, die sie wirklich gut macht, ist diese Frau auch noch privat erfolgreich. Sie führt eine glückliche Ehe und hat zwei Kinder, die sehr stolz auf ihre Mutter sind.
Für mich ist Shirin Ebadi ein modernes Vorbild, ein Idol. Sie weiß was sie will, und was zu tun ist, um Verbesserungen zu erreichen, ohne ungeduldig zu werden. Denn wenn man zuviel erwartet, wird man schnell enttäuscht und dann fehlt nicht mehr viel um aufzugeben. Das wäre wirklich ein Verlust für alle, nicht nur für die Menschen, die von ihren Einsätzen direkt profitieren.
Film: Das Leben ist schön
Ich habe diesen Film ausgewählt, weil er mein absoluter Lieblingsfilm ist, denn ich kenne kaum welche, die so vielseitig sind.
1.10 Inhalt des Films
Der junge Italiener Guido verliebt sich in die aus einer besseren Familie stammenden Lehrerin Dora. Durch einigen Aufwand gelingt es ihm schließlich sogar die Frau seiner Träume zu erobern.
Die beiden heiraten, Guido eröffnet eine Buchhandlung, und sie bekommen einen Sohn, José. Doch dann bricht der zweite Weltkrieg aus.
Guido und sein Sohn werden in ein Konzentrationslager gebracht, da Guido Jude ist. Dora begleitet die beiden Menschen, die sie liebt, freiwillig.
Um José vor den Grauen des Konzentrationslagers zu bewahren, erzählt er seinem Sohn, alles sei nur ein wochenlanges Spiel auf einem Abenteuerspielplatz, bei dem es einen Panzer zu gewinnen gäbe. Durch viel Aufwand und Schauspielerei gelingt es Guido für seinen Sohn die Vorstellung aufrechtzuerhalten.
Als der Krieg vorüber ist, und die Amerikaner kommen, um das Konzentrationslager zu befreien, befiehlt Guido seinem Kind, sich in einer Kiste zu verstecken. So wird José davor bewahrt, zuzusehen, wie sein Vater von der SS erschossen wird.
Als der Lärm vorüber ist, kriecht José aus seinem Versteck und verlässt das menschenleere KZ. Vor den Toren erwarten ihn amerikanische Soldaten mit einem Panzer, die ihn mitnehmen, um seine Angehörigen zu suchen.
Deshalb glaubt José er habe das Spiel gewonnen und freut sich. Kurze Zeit später entdeckt er seine Mutter, die am Straßenrand steht und auf ihre Familie wartet.
1.11 Reflexion
Als ich den Film zum ersten Mal sah, dachte ich, es handle sich um eine Komödie, da der Beginn außerordentlich witzig ist. Guidos Versuche, Dora für sich zu gewinnen, sind wirklich einzigartig.
Bald wird jedoch klar, dass dies keinesfalls eine seichte Geschichte ist. Trotzdem werden die eigentlich so furchtbaren Ereignisse so dargestellt, dass man als Zuseher sein positives Gefühl nie verliert.
Kaum ein Film kann so traurig und schrecklich, aber zugleich so unbeschwert sein, da man immer wieder versucht ist, alles aus Josés Augen zu sehen.
Ich finde dieser Film ist ein Meisterwerk, das ich mir immer wieder ansehen könnte.
1.12 Der Regisseur und Hauptdarsteller: Roberto Benigni
Er wurde 1952 in der Toskana geboren. Mit 20 Jahren zog er nach Rom und gründete eine Theatergruppe. Er arbeitet fast ausschließlich fürs Kino, zuerst nur als Drehbuchautor und Schauspieler, seit 1983 auch als Regisseur.
1998 bekam er für den wichtigsten Film seiner Karriere „Das Leben ist schön“ zwei Oscars. Einen für den besten Darsteller und einen für den besten ausländischen Film. Ein weiterer Oscar wurde für die Filmmusik von Nicola Piovani vergeben.
Roman: A long way down
Eine Freundin hat mir diesen Roman empfohlen, und da ich den Film „About a boy“ von Nick Hornby gesehen habe, war ich auf die Geschichte sehr neugierig. Dieses Buch ist eines, das ich in einer einzigen Nacht ausgelesen habe, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Das ist für mich ein guter Grund, diesen Roman Teil meines Kulturportfolios sein zu lassen.
1.13 Inhalt des Buches
Am Silvesterabend treffen sich vier Menschen, die verschiedener nicht sein könnten, auf einem Hochhausdach um sich umzubringen. Da sie aber irgendwie zu reden anfangen, beschließen sie ihren Selbstmord auf den Valentinstag zu verschieben.
Die seltsame Gruppe besteht aus einem Talkmaster, der früher recht beliebt war, seit er aber eine Affäre mit einer Minderjährigen hatte und deshalb ins Gefängnis musste, ist von seinem Ruhm nur mehr wenig zu spüren. Als ihn auch noch seine Frau wegen eines anderen verlässt und das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder bekommt, sieht er keinen anderen Ausweg mehr.
Jess ist achtzehn, die Tochter eines Politikers und fühlt sich von ihren Eltern unverstanden und zurückgesetzt, da sie nur die Karriere des Vaters im Sinn haben. Hauptsache für die Öffentlichkeit sieht die Familie perfekt aus, wie sich Jess fühlt, nachdem vor einem Jahr ihre ältere Schwester davongelaufen ist, ist den Eltern egal. Nachdem sich auch noch ihr zweifelhafter Freund von ihr getrennt hat, landet auch sie auf dem Hochhaus.
Die 45-jährige Maureen, allein erziehende Mutter eines Schwerstbehinderten, hat in ihrem Leben nichts außer der erschöpfenden Pflege ihres Sohnes, der durch seine Krankheit zu keinen Gefühlsregungen fähig ist.
Der letzte Selbstmordkandidat ist ein nicht sehr erfolgreicher Musiker. Sein bester Freund hat die gemeinsame Band verlassen und auch seine Freundin ist nicht bei ihm geblieben. Da ihn nie etwas anderes interessiert hat als seine Musik, beschließt er zu springen.
Nach anfänglicher Zurückhaltung, kommen alle vier ins Gespräch, beginnen sich für die anderen zu interessieren und sich in deren Leben einzumischen.
Deshalb laden sie alle Angehörigen der anderen ein, um mit ihnen zu reden was schief gelaufen ist. Sie kommen zwar auf keine alles wieder gut machende Lösung, denn für die Angehörigen der Selbstmordkandidaten ist das Leben weitergegangen.
Als sie sich am Valentinstag treffen um Bilanz zu ziehen, kommen sie dahinter, dass es doch Gründe gibt zum Weiterleben.
Maureen ist jetzt Mitglied im Bingo-Club, der jede Woche treffen veranstaltet. Dieses bisschen Gesellschaft hilft schon, um ihr wieder Mut zu machen.
Der Musiker „arbeitet“ als Straßenmusikant, was ihn aber sehr zufrieden macht, weil ihm nichts soviel bedeutet wie seine Musik.
Auch Jess und der Talkmaster lernen, dass auch ihr Leben weitergeht, wenn sie es nur wollen.
Am Ende ihrer sechs Wochen ist zwar keiner überglücklich, aber auch nicht mehr tieftraurig und verzweifelt und jeder hat wieder irgendeinen Grund zum Leben.
1.14 Reflexion
An diesem Buch hat mir das Ende besonders gut gefallen. Denn es ist kein einfaches Happy-End, bei dem sich alle Konflikte wie durch Zauberhand einfach in Luft auflösen. Trotzdem entdeckt jeder Protagonist etwas wofür es sich zu leben lohnt.
Das war ganz nach meinem Geschmack, denn die Wirklichkeit ist auch nicht frei von Spannungen, und ich glaube, jeder kennt die Situation, in der man glaubt, es geht nicht mehr weiter. Dennoch wird alles wieder besser, wenn man es nur zulässt.
Man kann den Hauptpersonen richtig „zusehen“ wie sie dieses „Zulassen“ lernen, und diese Entwicklung ist auch der Grund warum ich dieses Buch als so positiv empfinde.
1.15 Der Autor Nick Hornby
Auch wenn dieser Roman nicht autobiografisch ist, kann man einige Parallelen zu Hornbys eigenem Leben entdecken.
Hornby hat selbst einen 11-jährigen geistig behinderten Sohn. Auch die Angst, mit der Berühmtheit nicht klarzukommen, ist ihm als Bestsellerautor, nicht unbekannt. Selbst geschieden, kennt er auch das Gefühl, das alles zerbricht.
Weitere Werke:
Fever Pitch
High Fidelity
About a Boy
Ein Mann für eine Saison
Film: Grbavica
Mich haben die Hintergründe und Begebenheiten des Balkankriegs schon länger interessiert, deshalb wollte ich den Film unbedingt sehen, als mir davon erzählt wurde. Irgendwie ist dieses Thema auch etwas, das mich persönlich berührt, da ich auch einige Menschen persönlich kenne, die in diesem Krieg geflüchtet und nach Österreich gekommen sind.
Auch wenn ich mich mit den Begebenheiten beschäftigt habe, ist es für mich sehr schwer vorstellbar, dass Menschen, die ich kenne, solche Grausamkeiten selbst erlebt haben.
1.16
Inhalt des Films
Esma ist allein erziehende Mutter und lebt mit ihrer 12-jährigen Tochter Sara in Grbavica, einem Stadtteil Sarajevos.
Die zwei verstehen sich sehr gut, doch es gibt natürlich auch Konflikte zwischen Mutter und Tochter, wie sie in jeder Familie vorkommen.
Sara möchte bei einem Schulausflug mitfahren, und um ihr das zu ermöglichen arbeitet ihre Mutter in einem Nachtclub. Die beiden bekämen staatliche Unterstützung, wenn Esma beweisen könnte, dass Saras Vater als Kriegsheld gestorben ist, was sie Sara immer erzählt hat.
Doch die Mutter kann den Nachweis nicht besorgen, und sie scheint etwas vor ihrer Tochter zu verbergen.
Sara stellt viele Fragen, und eines Tages kommt die schockierende Wahrheit ans Licht.
Esma ist eines von vielen Opfern der systematischen Vergewaltigung von Bosnierinnen im Balkankrieg und Sara ist die Tochter des Vergewaltigers ihrer Mutter.
Mutter und Tochter müssen lernen mit den schrecklichen Tatsachen zu leben, obwohl Esma, die zwischen der grauenhaften Erinnerung an die Vergewaltigung und der Liebe zur Tochter hin und her gerissen ist, dieses furchtbare Geheimnis all die Jahre vor ihrem Kind verborgen hat.
1.17 Reflexion
„Grbavica“ war einer der außergewöhnlichsten Filme, die ich gesehen habe und zwar deshalb, weil er seine Geschichte auf ganz unspektakuläre Weise erzählt.
Es wird einem nahe gebracht, was Kriege oft hinterlassen, ohne dass es für die Öffentlichkeit sichtbar ist.
Die Auseinandersetzung mit den Schrecken des Balkankrieges finde ich auch deshalb besonders wichtig, weis diese Taten nicht vor langer Zeit passiert sind, sondern in den letzten zwanzig Jahren, und ich zu dieser Zeit schon auf der Welt war.
Es gibt ja unzählige Flüchtlingsgeschichten, aber diese ist anders, denn es gibt keine Rückblenden zum vergangenen Grauen, sondern es passiert alles in der Gegenwart. Was ich so berührend fand ist, dass das Erzählte deshalb nichts von seiner Aktualität verliert.
Trotz aller Fakten, die einem in diesem Film nach und nach erklärt werden, ist er alles andere als ein Sachfilm, sondern ein mitreißendes Drama, bei dem die Hauptpersonen dahinter kommen, dass sie das Gewesene nur hinter sich bringen können, in dem sie es nicht verdrängen, denn sie Erinnerung holt sie ein.
Man kommt aber dahinter, dass „Grbavica“ nicht nur die Verbrechen eines grausamen Krieges beleuchten will, sondern die Geschichte von Mutter und Tochter erzählt, die mit der Vergangenheit klar kommen müssen, um in der Gegenwart leben zu können.
Ballett: Romeo und Julia
Romeo und Julia war das erste Ballett, das ich jemals gesehen habe, deswegen war ich sehr gespannt was auf mich zukommt. Ich schreibe über diese Aufführung im Kulturportfolio, weil es für mich eine neue Erfahrung war, eine ganze Geschichte nur durch Bewegung und Musik vermittelt zu bekommen.
1.18 Inhalt des Balletts
Auf einem Maskenball lernen sich die Kinder der zwei verfeindeten Familien, Montague und Capulet kennen. Romeo und Julia verlieben sich sofort, und da sie wissen, dass ihre Eltern niemals mit ihrer Verbindung einverstanden wären, lassen sie sich heimlich trauen. Bald darauf kommt es zu einem heftigen Streit zwischen Romeos bestem Freund und einem Verwandten von Julia, der mit einer tödlichen Verletzung von Romeos Freund endet.
Romeo will diese Tat rächen und bringt Julias Verwandten um, worauf er aus der Stadt Verona verbannt wird.
An diesem Tag wird Julia mitgeteilt, dass sie einen jungen Grafen heiraten soll. In tiefer Verzweiflung nimmt sie einen Betäubungstrank zu sich, der sie in einen totenähnlichen Zustand versetzen soll. Romeo hört zufällig von Julias angeblichem Tod und in seinem Schmerz bringt er sich in der Gruft der Capulets mit Gift um.
Als Julia aufwacht und ihren geliebten Ehemann tot vorfindet, nimmt sie seinen Dolch und ersticht sich selbst.
Erst am Grab ihrer so jung verstorbenen Kinder versöhnen sich die verfeindeten Eltern.
1.19 Reflexion
Als ich in dieses Ballett ging, wusste ich eigentlich nicht, was auf mich zukommt, da ich noch nie eines gesehen hatte. Mir war klar, dass die Geschichte durch Tanz zum Ausdruck gebracht werden würde, aber ich musste mich doch etwas daran gewöhnen, dass in der gesamten Vorstellung niemand spricht.
Da ich die Handlung des Stücks kannte, war es für mich zum Glück nicht schwer, die Geschichte zu verfolgen. Aber ich glaube nicht, dass ich sonst alles mitbekommen hätte.
Ich war wirklich erstaunt, wie vielfältig diese Art von Tanz ist, denn ich hatte mich vorher noch nie wirklich mit Ballett beschäftigt. Es wirkt so leicht, wenn die Künstler richtiggehend über die Bühne schweben.
Die Vorstellung hat mir gefallen, weil das Ballett natürlich anders war, als alle Vorstellungen, die ich bisher gesehen habe.
Ich muss aber zugeben, dass es gegen Ende hin etwas anstrengend wurde, den Tänzern zuzuschauen. Denn ein bisschen eintönig fand ich es mit der Zeit schon.
Dennoch war diese Vorstellung eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, weil ich glaube, dass man alles einmal ausprobieren sollte, um dahinter zu kommen, was einem zusagt.
Roman: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Ich habe diese Geschichte über die Suche nach dem Glück gelesen, weil es das Lieblingsbuch einer Freundin ist. Nachdem ich es auch gelesen hatte, war ich genauso begeistert wie sie, darum wollte ich diese, wie ich finde, außergewöhnliche Erzählung, teil meines Kulturportfolios sein lassen.
1.20 Inhalt des Buches
Hector ist ein ziemlich guter Psychiater, denn er hört seinen Patienten zu und ist interessiert an dem, was sie ihm erzählen. Eigentlich ist er ganz zufrieden mit seinem Leben. Trotzdem beschließt er eines Tages eine große Reise zu machen um herauszufinden, warum er keinen seiner Klienten richtig glücklich machen kann.
Während seine Freundin Clara zuhause bleibt, begibt er sich auf eine Reise um das Glück zu suchen.
Zuerst erreicht er China, dort trifft er einen alten Freund, der allerdings nur arbeitet, keine Familie hat, und mit seinem Leben heillos überfordert ist. Außerdem schließt er Bekanntschaft mit einer jungen Chinesin, die ihm einiges über ihr Leben erzählt. Seine zweite Station sind die USA, die er das „Meist-Land“ nennt. Dort ist er zu Gast bei einem renommierten Glücksspezialisten.
Als nächstes kommt er nach Afrika, dort lernt er einen menschenfreundlichen Arzt und einen Drogenbaron kennen. Im Flugzeug unterhält er sich mit einer jungen Afghanin, die ihm ihre traurige Geschichte erzählt.
Er trifft viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Ansichten auf seiner Reise und alle fragt er dasselbe: „Sind sie glücklich?“ Die meisten Befragten reagieren richtig verstört, denn keiner rechnet mit so einer Frage und keiner hat eine einfache Antwort parat. Dennoch teilen ihm alle ihre Ansichten über das Glück mit. Hector notiert alles in einem Büchlein und formuliert im Laufe seiner Suche 23 Lektionen um das Glück zu finden:
Lektion 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.
Lektion 9: Manchmal bedeutet es Glück etwas nicht zu begreifen.
Lektion 11: Glück ist eine Sichtweise der Dinge.
Am Ende der Reise zeigt er seine Erkenntnisse einem buddhistischen Mönch, der ihm auch noch seine Meinung näher bringt.
Als Hector wieder zuhause ist, liest er sich seine Aufzeichnungen durch und kommt dahinter, dass das Glück überall vorkommt, man es nur als solches erkennen muss.
Deshalb heiratet er nach seiner Rückkehr Clara, die beiden sind glücklich und bekommen einen Sohn, der Psychiater wird, wie sein Vater.
1.21 Reflexion
Als ich dieses Buch gelesen hatte, war ich glücklich.
So viele Menschen sind immer auf der Suche nach dem, was sie glauben, dass sie endlich zufrieden werden lassen könnte. Auf dieser Jagd nach dem Glück, hat man aber keine Zeit mehr, sich an den vielen kleinen Dingen zu erfreuen, die einem so viel bedeuten könnten, wenn man sie nur bemerken würde.
In diesem Buch wird einerseits diese fanatische Suche der Menschen durch Hectors Bekanntschaften aufgezeigt, andererseits findet auch jeder sein Rezept fürs Glück, wenn er nur einmal, durch Hector inspiriert, darüber nachdenkt. Meiner Meinung nach ist das das besondere an diesem Buch.
Es wird einem selber wieder einmal bewusst, dass es eigentlich ganz leicht sein könnte, mit sich und seinem Leben zufrieden zu sein.
1.22 Der Autor Francois Lelord
Francois Lelord studierte Medizin und Psychologie und arbeitete einige Zeit and der University of California. Danach war er Oberarzt in Paris, bevor er 1989 eine eigene Praxis in Paris gründete.
Von 1996 bis 2004 beriet er Unternehmen im Bereich Arbeitszufriedenheit. Seit 2004 praktiziert er als Psychiater.
Er schrieb mehrere Fachbücher zu psychologischen Themen und drei Romane um den Psychiater Hector.